Blog

Di

03

Okt

2017

Neue Arbeiten en miniature

Pit Morell arbeitet an farbigen Miniaturen, Federtusche auf Transparentpapier und an solchen auf Alufolie mit schwarzer und weißer Tusche. Es entstehen Mappenwerke. Weitere Miniaturen, Farbstift auf Bütten, sind in einem Leder-Koffer gesammelt.

0 Kommentare

Di

03

Okt

2017

Aus dem Archiv: Pit Morell im ZEIT MAGAZIN ‘75

Wiedergefunden: ZEIT Magazin, November '75. Pit Morell und Familie.

Es gab eine ZEIT Edition mit Farbradierungen, die sich gut verkauften. Zwei Jahre später ist Pit Morell mit einer großformatigen Farbstiftzeichnung auf der Documenta vertreten. Wir sind als Familie natürlich dorthin gepilgert... .

0 Kommentare

Di

03

Okt

2017

Pit Morell und Albert Schindehütte zum 300jährigen Geburtstag des Kasseler Hercules

Mitte September ’17, eine Talkrunde der ganz besonderen Art in Kassel Wilhelmshöhe. Es sprechen die Künstler Albert Schindehütte und Pit Morell mit Prof. Dr. Bernd Küster auf dem Roten Sofa über ihren Weg zu Herkules.

2017 wird der Kasseler Herkules 300 Jahre alt, und die Museumslandschaft Hessen Kassel feiert dieses Jubiläum mit einer großen Sonderausstellung im Schloss Wilhelmshöhe. In zwei Ausstellungsteilen werden Skulpturen, Gemälde und Grafiken zur Herkules-Ikonografie zusammengetragen, die größtenteils aus dem eigenen Sammlungsbestand stammen. Anhand antiker Exponate wird die kunsthistorische Einordnung des Herkules ebenso beleuchtet wie der griechische Mythos, ohne den es den Kasseler Koloss nicht geben würde. Stiche und Gemälde verdeutlichen den Entstehungsprozess und die Kontinuität der riesigen Kupferstatue im Bergpark Wilhelmshöhe, die heute Teil des UNESCO-Welterbes ist.

Der zweite Teil der Ausstellung widmet sich der Rezeption des Kasseler Herkules in der bildenden Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Der Direktor der Museumslandschaft Hessen Kassel, Prof. Bernd Küster, bat namhafte Künstler, ‚Hommage-Werke‘ an den Herkules zum 300. Geburtstag zu gestalten. Sie sind in der Jubiläums-Ausstellung zu sehen. Eine Auswahl davon wird in diesem Buch gezeigt: Werke von Otmar Alt, F. W. Bernstein, Peter Gaymann, Hubertus Giebe, James Gill, Gerhard Glück, Felix Kramer, Til Mette, Rainer G. Mordmüller, Pit Morell, Ali Schindehütte, Hans Traxler und Otto Waalkes.

Pit Morell und Albert Schihütte wurden 1939 in Kassel geboren, absolvierten hier eine gemeinsame Lehrzeit und studierten Ende der 1950er Jahre an der Kasseler Werkkunstschule: Albert Schindehütte aus Breitenbach und Pit Morell aus Hümme. Anfang der 1960er Jahre trennten sich ihre Wege, die jetzt wieder in Kassel zusammengeführt werden. Die beiden Grafiker und Zeichner haben wichtige Beiträge zur Ausstellung »Herkules 300« im Schloss Wilhelmshöhe geleistet, wo sie am mit Prof. Dr. Bernd Küster zu einem Gespräch auf dem Roten Sofa zusammentrafen.

0 Kommentare

Mo

11

Sep

2017

„Sinnlichkeit in der Kunst des 20. Jahrhunderts“ Hochheimer Kunstsammlung

Der neue Szenenwechsel in der Hochheimer Kunstsammlung öffnet am Freitag, 22. September, um 19 Uhr. Die neue Präsentation steht unter dem Thema „Sinnlichkeit in der Kunst des 20. Jahrhunderts“. Obwohl der Akt bereits seit der Antike eines der häufigsten Themen in der Kunst ist, bleibt er bis heute interessant: Ein entblößter Körper zieht in jedem Fall die Blicke auf sich. www.hochheimerkunstsammlung.de

Zwischen der Darstellung eines entblößten Körpers und der Darstellung von Sinnlichkeit liegen viele Variationen des Themas. Von einer fast naiven Adam-und-Eva-Darstellung von Marino Marini bis zu Wolf Vostells sinnlichem Liebespaar spiegelt die Sonderausstellung die Bandbreite des Themas in zehn Werken wider.

Unter anderem Positionen von Pit Morell, Bruno Bruni und Paul Wunderlich werden bis zum 5. August 2018 in den Souterrain-Räumen der Burgeff-Villa, Mainzer Straße 35, in Hochheim, zu sehen sein.

Zur feierlichen Eröffnung durch die stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin Hannelore Andree am 22. September um 19 Uhr lädt die Stadt Hochheim ein. Eine Einführung in die Ausstellung gibt Kunsthistorikerin Linda Traut.

Der neue Szenenwechsel VII „Sinnlichkeit in der Kunst des 20. Jahrhunderts“ wie auch die Dauerpräsentation können zu den Öffnungszeiten am Freitag von 17 bis 19 Uhr und am Sonntag von 15 bis 17 Uhr besichtigt werden. Jeweils freitags um 18 Uhr beziehungsweise sonntags um 16 Uhr wird eine kostenlose, thematische Kurzführung angeboten. Der Eintritt beträgt drei Euro, ermäßigt zwei Euro, Gruppen ab zehn Personen zahlen 1,50 Euro pro Person.

0 Kommentare

Mo

11

Sep

2017

50 Jahre in Worpswede – ein Rückblick (+Video)

Pit Morell, der Zeichner, Radierer, Maler und Poet ist am 4. Januar 2014 75 Jahre alt geworden und lebt nun ein halbes Jahrhundert mit seiner Frau Rosmarie in Worpswede.
Hier ein Rückblick, verbunden mit seinem Wunsch für die Zukunft.

Anfang Januar 1964 zog Pit Morell - gerade 25 Jahre alt geworden - mit Frau Rosmarie und drei Kindern, die in Bremen geboren wurden, von dort nach Worpswede. (das 4. Kind kam 1965 in Osterholz-Scharmbeck zur Welt).

Im April 64 überschrieb der Weser-Kurier in seiner Wümme-Zeitung einen Artikel über P.M.: "Kaum in Worpswede und schon im Bremer Rundfunk". Radio Bremen sendete im Laufe des Jahres 1964 drei seiner literarischen Arbeiten: "An meinen Fisch Tschikeung" und drei weitere Gedichte. Lyrik in unserer Zeit. Sendung 30.12.64 "Vollmondland oder die Reise zu Friedrich" Sendung 7.8.64 "Der Graubart klopft an", eine Funkerzählung für drei Stimmen. Sendung 30.12.64.

1965 zeigt Heinrich von Sydow- Zirkwitz in seiner Galerie Sydow im Frankfurter Intercontinental die erste Morell Einzelausstellung seiner bildnerischen Werke, Farbstiftzeichnungen. Schon Klaus Pinkus und seine Frau Lotte hatten Morell Bleistiftzeichnungen gesammelt und sie in einem ständigen Worpsweder Morell-Kabinett ihrer Galerie Die Insel gezeigt. Im Anschluss der Frankfurter Ausstellung hatte Morell eine Einzelausstellung in der Galerie Brockstedt in Hamburg.

In den Jahren 1964-1972 arbeitete er in Worpswede 503 Radierungen, die alle in einem zweibändigen Katalog mit jeweils einer Abbildung, Titeln und Formaten, Techniken und dem Entstehungsjahr aufgeführt sind. Herausgeber war Hans Brockstedt im Verlag der Galerie Brockstedt, Hamburg 1972 erschienen. Pit Morell hatte sich mit Vehemenz auf dieses neue, für ihn neue Medium Druckgrafik gestürzt und es mit großem Fleiß, Hingabe und Einfallsreichtum und Vielfalt "beackert".

Morell schuf Jahresgaben für die Kunstvereine Hamburg, Hannover, Düsseldorf, Wiesbaden und andere, in denen seine Arbeiten auch in Einzelausstellungen gezeigt wurden. Druckgrafiken arbeitete er auch im Auftrag der Kestner Gesellschaft Hannover, der Griffelkunstvereinigung Hamburg Langenhorn und der Aldegrever Gesellschaft Münster.

Der Bremer Kunstverein räumte ihm in der Bremer Kunsthalle eine Einzelausstellung im Paula-Modersohn-Becker-Saal ein, was eine besondere Ehre bedeutete. Das ZDF zeigte in seiner Sendung "Titel, Thesen. Temperamente" einen Farbfilm von Hannes Keil, mit dem Sprecher und Moderator Schmieding, in dem die Kamera gleichsam in die Farbstiftzeichnungen seiner seltsamen Welten hineinfuhr. Es war ein P.M.-Portrait, das einige Millionen Zuschauer gesehen haben.

Das ZEIT Magazin Nr. 47 brachte am 14. November 1975 einen 7-seitigen Bericht über seine Arbeit. jetzt lesen Samt Titelseite mit farbiger Radierung. Mit dem Text "Pit Morell aus Humiland. Dr. Gottfried Sello hat den Künstler besucht in Worpswede und in Humi" Verbunden war dies mit einer Kunstedition von fünf Farb-Radierungen und zwei Kleinplastiken.

Im Februar 1983 lief über die Fernschreiber der dpa ein Exklusiv Kunstfeature. 50 Zeilen mit Bild. Seit 20 Jahren in Worpswede: Maler und Poet Pit Morell, von Alexander Bauer anlässlich des Erscheinens des Morell-Bandes "WORPSWEDE, Nachrichten aus dem Moor", herausgegeben im Selbstverlag Balthasar Avon. Fast alle deutschen Tageszeitungen brachten den Artikel. Die Quintessenz/Fazit: Über den Traditionen nicht vergessen, was heute geschieht.

Die Kunsthalle Bremen, die Achenbach Foundation/Palace of Honor in San Francisco USA und die Bibliotheque Nationale in Paris haben in ihren Sammlungen Arbeiten Morells. Auf allen wichtigen Ausstellungen des Phantastischen Realismus wie "ARS PHANTASTICA Schloss Stein bei Nürnberg, "Reiche des Phantastischen" Kunsthalle Recklinghausen u.a. hat P.M. teilgenommen.

Während 50 Jahren hat er konsequent an seinem Phantasieland "HUMI" (das u.a. auch in Worpswede liegt) gearbeitet. Er hat das Worpswede-Bild, das junge zeitgenössische WORPSWEDE mitgestaltet, mitgeprägt, nach aussen getragen und wachgehalten.

Von allen Worpsweder Künstlern waren auf der "Weltkunstausstellung" documenta in Kassel drei Teilnehmer aus Worpswede. Paula Modersohn Becker d1/1955 Malerei, d3/1964 Zeichenkunst, Richard Oelze d2/1959 Malerei, d3/1964 Malerei und Zeichenkunst und Pit Morell d6/1977 Zeichenkunst (Lit. Kat. d6 Bd. 3 S. 236)

Morell fragt sich heute "Sind wir noch in Worpswede oder schon/noch in HUMI?" wenn er Sätze von hiesigen Auguren in der Zeitung liest: "Es reicht nicht, nur Bilder an die Wand zu nageln" oder "Worpswede ist eine starke Marke", sagen die. "Wie würde es werden, wenn erst einmal der "Kulturtourismus" boomen wird?" fragt er.

Nachdem er hier schon so lange lebt, wünscht er dem Ort und allen, die daran arbeiten, Glück. Möge es eine "anschwellende" alles tragende Qualität geben, gute Aussichten für die Zukunft durch Prosperität", so seine Worte zu diesem Thema.

0 Kommentare

> Mehr lesen?

Aktuell

50 Jahre Worpswede

Interview-Filme

Anfragen

Bücher

Die Treppen zur Muschel
1979
Worpswede – Nachrichten aus dem Moor
1984
Kampen – Skizzen& Text
1979
Tschikeung 1963
Tschikeung 1963

Platte